Kryptowährungen allgemein

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CrashGuru
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Re: Kryptowährungen allgemein

Beitrag von CrashGuru » 20. August 2026, 09:06

fritz hat geschrieben:
19. August 2026, 23:57
Ein grosses Angebot kann doch eigentlich nicht negativ beurteilt werden. Jeder kann sich dort heraussuchen, was ihn interessiert, bei mir ist das Bitcoin, Ethereum und Solana.

Und wer sagt, dass Swissquote dabei Verluste macht? Die verdienen doch an jeder Transaktion.

Gruss
fritz
Lesen hilft:


Krypto-Schwäche bremst Swissquote aus

Gland (awp) - Swissquote leidet unter der Krypto-Flaute: In der ersten Jahreshälfte hat der Einbruch im Handel mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen das Wachstum der Onlinebank gebremst. Swissquote stellt sich auch für das Gesamtjahr auf eine anhaltende Schwäche ein und senkt seine Jahresziele.

Der Nettoertrag stieg in der ersten Jahreshälfte um 1,7 Prozent auf 364,2 Millionen Franken und damit deutlich schwächer als erwartet. Und dies trotz kräftig steigender Einnahmen aus dem Handels- und Zinsgeschäft.

Der Grund: Die Einnahmen aus dem Kryptogeschäft brachen im ersten Semester um zwei Drittel auf noch 14,6 Millionen Franken ein. Der Kryptomarkt sei durch geopolitische Spannungen, höhere Zinsen und einen stärkeren US-Dollar belastet worden, teilte Swissquote am Donnerstag mit. Hatte das Krypto-Geschäft letztes Jahr noch knapp 12 Prozent zum Gruppenertrag beigesteuert, waren es jetzt noch 4 Prozent.

In der ersten Jahreshälfte sei beispielsweise der Bitcoin-Kurs relativ stabil bei rund 63'000 bis 65'000 US-Dollar geblieben, das sei natürlich schlecht für den Handel, sagte Swissquote-Chef Marc Bürki an einer Telefonkonferenz mit Investoren und Medien am Donnerstag.

Noch keine Erholung in Sicht

Sollten die für Kryptowährungen sonst so typischen Kursschwankungen zurückkommen, würde das "das Bild komplett ändern". Doch vorerst zeigt sich Swissquote vorsichtig und rechnet im zweiten Halbjahr mit einer ähnlich flauen Entwicklung.

Für das laufende Jahr hat die Onlinebank deshalb ihre Ziele zurückgeschraubt: Der Nettoertrag soll noch rund 730 Millionen Franken betragen. Zuvor waren 760 Millionen in Aussicht gestellt worden. Und der Vorsteuergewinn soll bei rund 365 statt 385 Millionen liegen. Für die mittelfristigen Ziele bis 2028 hingegen sieht sich das Management auf Kurs, einen Vorsteuergewinn von rund 500 Millionen Franken zu erzielen.

Reges Kundenwachstum

Auf Kurs sieht sich Swissquote insbesondere auch beim Kundenwachstum: So sammelte die Bank unter dem Strich 5,1 Milliarden Franken an neuen Kundengeldern ein und knüpfte damit an das ausserordentlich starke Vorjahreshalbjahr an. Insgesamt kletterten die verwalteten Kundenvermögen auf 96,3 Milliarden Franken von 88,7 Milliarden Ende 2025.

Auch mit dem Wachstum der Banking-App-Tochter Yuh zeigte sich Swissquote zufrieden: Diese zählt inzwischen 423'409 Kundenkonten, nach knapp 400'000 Ende 2025. Mit durchschnittlich 9'480 Franken auf dem Konto lägen die Kundengelder zwar deutlich unter dem Niveau von Swissquote, aber sicher deutlich über dem Wert europäischer Konkurrenten im Neobanking, sagte Swissquote-Chef Bürki.

Und Swissquote will das Wachstum von Yuh im zweiten Halbjahr weiter beschleunigen. Dazu ist die Banking-App auch eine Sponsoring-Partnerschaft mit dem Fussballklub Young Boys eingegangen. Dies lässt sie sich von Juli 2026 bis Ende Juni 2027 mindestens 900'000 Franken kosten - zuzüglich Prämien, wenn die Young Boys den Sprung in die europäische Champions- oder Conference League schaffen. Danach sieht es allerdings momentan nicht aus.

Yuh treibt Kosten

Yuh war im Mai 2021 als Gemeinschaftsunternehmen mit Postfinance gestartet. Sie kam im Sommer 2025 ganz in die Hände von Swissquote. Die Vollkonsolidierung spiegelt sich auch in den Zahlen wider. Umso mehr, als die hohen Marketingkosten und höheren Abschreibungen Yuh im ersten Halbjahr in die Verlustzone rutschen liessen.

Auf Gruppenebene ging der Vorsteuergewinn in der Folge um 1,2 Prozent auf 182,9 Millionen Franken zurück, der Reingewinn um 2,9 Prozent auf 153,6 Millionen. Swissquote sieht Yuh aber auf Kurs, bis zum Gesamtjahr wieder die Gewinnschwelle zu erreichen.

Überhaupt soll es auf der Kostenseite bald wieder besser aussehen. Denn die Bank investiert kräftig in Technologie und künstliche Intelligenz, alleine von 2025 bis 2028 fliessen rund 60 Millionen in KI. Erste Produktivitätsvorteile erwartet die Bank weiterhin im zweiten Halbjahr 2026, wobei der Beitrag zur operativen Hebelwirkung im Laufe der Zeit steigen würde.

Ab dem nächsten Jahr solle zudem der Personalaufbau abflachen: Die Bank habe viel neues Personal für Technologie, Wachstumsinitiativen sowie als Vorbereitung zur aufsichtsrechtlichen Höherstufung als Kategorie-3-Bank eingestellt, wie Bürki sagte. Im ersten Halbjahr 2026 stieg der Personalbestand um 63 auf 1511 Vollzeitäquivalente. "Nun haben wir eine gute Grösse."

An der Börse dominierte am Donnerstag jedoch die Skepsis. Vom starken Krypto-Einfluss sowie den gesenkten Jahreszielen auf dem falschen Fuss erwischt, schickten enttäuschte Investoren die Aktien am Donnerstagnachmittag um zeitweise fast 15 Prozent bachab.

Genf (awp) - Die Onlinebank Swissquote will rund 600 Konten von russischen Staatsangehörigen mit Wohnsitz in der Schweiz schliessen. Ausschlaggebend sind laut der Bank vor allem wirtschaftliche Gründe.

"Bei der grossen Mehrheit handelt es sich um Kunden der App Yuh", sagte Swissquote-Chef Marc Bürki gegenüber der Nachrichtenagentur AWP und bestätigte damit einen Bericht des Finanzportals "Inside Paradeplatz". Die Konten seien noch nicht geschlossen worden, die Kunden seien aber über die bevorstehende Schliessung informiert worden.

Russische Kunden verursachten einen erheblichen zusätzlichen Überwachungsaufwand, etwa bei der Prüfung der Mittelherkunft und von Transaktionen sowie bei Abklärungen im Zusammenhang mit Sanktionen, erklärte Bürki. Bei einem Yuh-Konto seien die Erträge dagegen vergleichsweise gering. "Damit lässt sich die Kundenbeziehung angesichts des zusätzlichen Aufwands schlicht nicht rentabel betreiben", sagte er.

Grundsätzlich könne jedes Bankinstitut eine Vertragsbeziehung jederzeit beenden, so Bürki weiter.

Swissquote führt laut eigenen Angaben Gespräche mit den betroffenen Kunden, um Fälle zu identifizieren, in denen die Geschäftsbeziehung fortgesetzt werden kann. Dies könne etwa bei Doppelbürgern oder bei Kunden der Fall sein, die genügend Erträge für die Bank generierten.

Mitte August hatte das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) im Zusammenhang mit dem russischen Krieg gegen die Ukraine weitere Sanktionen gegen Russland übernommen. Dabei wurden neun natürliche Personen und 45 Organisationen neu auf die Schweizer Sanktionsliste gesetzt.

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fritz
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Re: Kryptowährungen allgemein

Beitrag von fritz » 20. August 2026, 09:37

Jetzt habe ich diesen Text nochmals überflogen, besonders die dickgedruckten Stellen, und habe immer noch nichts von Verlusten gelesen.

Gruss
fritz

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Re: Kryptowährungen allgemein

Beitrag von CrashGuru » 20. August 2026, 09:49

fritz hat geschrieben:
20. August 2026, 09:37
Jetzt habe ich diesen Text nochmals überflogen, besonders die dickgedruckten Stellen, und habe immer noch nichts von Verlusten gelesen.

Gruss
fritz
Kleine Hilfe: Senkt seine Jahresziele kann man halt verschieden interpretieren.

Swissquote leidet unter der Krypto-Flaute: In der ersten Jahreshälfte hat der Einbruch im Handel mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen das Wachstum der Onlinebank gebremst. Swissquote stellt sich auch für das Gesamtjahr auf eine anhaltende Schwäche ein und senkt seine Jahresziele.

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Re: Kryptowährungen allgemein

Beitrag von fritz » 20. August 2026, 10:34

Die Jahresziele von einem grossen Gewinn auf einen etwas kleineren Gewinn zu senken, ist doch kein Verlust.
In der Mitte steht eine grosse, schwarze Null, darüber ist Gewinn, darunter ist Verlust, sagen mir meine rudimentären Buchhaltungskenntnisse. Falls das falsch ist, bin ich gerne bereit zu lernen.

Gruss
fritz

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Re: Kryptowährungen allgemein

Beitrag von CrashGuru » 20. August 2026, 10:46

fritz hat geschrieben:
20. August 2026, 10:34
Die Jahresziele von einem grossen Gewinn auf einen etwas kleineren Gewinn zu senken, ist doch kein Verlust.
In der Mitte steht eine grosse, schwarze Null, darüber ist Gewinn, darunter ist Verlust, sagen mir meine rudimentären Buchhaltungskenntnisse. Falls das falsch ist, bin ich gerne bereit zu lernen.

Gruss
fritz
Nun 600 Kunden einfach so raus zu schmeissen, dürfte ebenfalls darauf hindeuten, dass da Verluste eingefahren werden. Aber ok, wenn man Quersubventionierung als Gewinn sieht, dann hast Du natürlich recht. Es scheint aber, dass weder SQ noch die Aktionäre das goutieren.
***Swissquote schliessen -13,98% auf 36,80 Fr. - Senkung der Jahresziele
13/08/2026 17:33

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